/103/ /Daniel Ramirer: China-Kiste
Schelsky meinte, Glimpfs Angebot ehre ihn sehr. Man sollte aber mit offenen Karten spielen. Aus einem Stoff wie diesen ein Buch zu machen, sei eine sensible und auch zeitraubende Sache. Und er habe in seinem Leben schon oft genug ins Blaue hineingearbeitet, ohne einen Vertrag und ohne je ein Honorar zu sehen.
Als er Glimpf fragte, ob er schon ein Konzept verfaßt habe, bot der ihm an, seine Aufzeichnungen bald in eine für ihn lesbare Form zu bringen.
Zum Abschluß erzählte ihm dieser noch die Geschichte einer jungen Chinesin aus seinem Bekanntenkreis an der Universität Peking, die ihren Mann von den politischen Folgen einer Flugblattaktion bewahrt hatte, indem sie alle Verantwortung auf sich nahm. Sie trennte sich auch bald von ihm und zog sich in die Provinz zurück, während er in Peking Karriere machte - daran möge er die völlig verschiedene Mentalität dieser Fernost-Menschen ermessen.
Im Auto las Schelsky, was Fang Wei noch in ihr Notizbuch geschrieben hatte: Ich bin jung, sehr sehr jung. Bin 20 Jahre erst. Deshalb ich will alle wissen von die Welt. Komme aus China, Kanton. Und in Österreich ich möchte studieren, weil in China viele Fachleute, viele intelligente Leute nach Ausland fliegen und arbeiten für Ausland. Jetzt China nicht sehr entwickelt. Später ist es entwickelt, wenn ich und viele Studenten zurück, und wir sind fertig und wissen viel mehr, aber noch nicht genug. Aber ist nie zu spät zu lernen, nie lernen endet, nie
Als er Glimpf fragte, ob er schon ein Konzept verfaßt habe, bot der ihm an, seine Aufzeichnungen bald in eine für ihn lesbare Form zu bringen.
Zum Abschluß erzählte ihm dieser noch die Geschichte einer jungen Chinesin aus seinem Bekanntenkreis an der Universität Peking, die ihren Mann von den politischen Folgen einer Flugblattaktion bewahrt hatte, indem sie alle Verantwortung auf sich nahm. Sie trennte sich auch bald von ihm und zog sich in die Provinz zurück, während er in Peking Karriere machte - daran möge er die völlig verschiedene Mentalität dieser Fernost-Menschen ermessen.
Im Auto las Schelsky, was Fang Wei noch in ihr Notizbuch geschrieben hatte: Ich bin jung, sehr sehr jung. Bin 20 Jahre erst. Deshalb ich will alle wissen von die Welt. Komme aus China, Kanton. Und in Österreich ich möchte studieren, weil in China viele Fachleute, viele intelligente Leute nach Ausland fliegen und arbeiten für Ausland. Jetzt China nicht sehr entwickelt. Später ist es entwickelt, wenn ich und viele Studenten zurück, und wir sind fertig und wissen viel mehr, aber noch nicht genug. Aber ist nie zu spät zu lernen, nie lernen endet, nie
Adam Fliege - 21. Mai, 07:54
